3a Vorsorgestiftung

Wer über ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen verfügt, kann in die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) einzahlen und die Einzahlungen vom steuerbaren Einkommen absetzen. Einzahlungen sind von dem Jahr an, wenn man 18 Jahre alt wird, bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters möglich.

Wer nachweisen kann, über das ordentliche Rentenalter hinaus erwerbstätig zu sein, kann die Säule 3a um maximal fünf Jahre über das ordentliche Rentenalter hinaus weiterführen und während dieser Zeit weiterhin einzahlen.

Informationen zu Spezialfällen (Arbeitslosigkeit, Grenzgänger, Frühpensionierung) finden Sie im gleichnamigen Blog-Beitrag: Wer darf in die 3. Säule einzahlen?

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Ab dem Jahr, wenn man 18 Jahre alt wird, darf man in die Säule 3a einzahlen. Voraussetzung ist jedoch, dass man über ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen verfügt.

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Einzahlen in die Säule 3a kann man bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters. Darüber hinaus sind Einzahlungen nur möglich, wenn man nachweisen kann, dass man weiterhin erwerbstätig ist. Spätestens jedoch mit 69 bzw. 70 Jahren (Frauen/Männer) muss die Säule 3a aufgelöst und das Guthaben bezogen werden.

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Ja, sofern beide Partner über ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen verfügen, können beide in die Säule 3a einzahlen und so beide eine private Vorsorge aufbauen. Wird allerdings das Einkommen eines Partners im vereinfachten Abrechnungsverfahren abgerechnet, ist für ihn keine Einzahlung möglich.

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Das Gesetz beschränkt die Anzahl der 3a-Konti nicht. Die 3a-Vorsorgestiftung von finpension erlaubt bis zu fünf Portfolios pro Person.

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Ja, wie bei 3a-Konti könnten auch die Portfolios bei der finpension 3a Vorsorgestiftung separat bezogen werden.

Wir haben uns für die Bezeichnung «Portfolio» entschieden, weil die finpension 3a Vorsorgestiftung eine reine Wertschriftenlösung anbietet.

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Nein, eine Aufteilung von Guthaben auf einem 3a-Konto auf mehrere 3a-Konti ist gesetzlich untersagt. Einzig für Wohneigentum ist ein Teilbezug möglich. In allen anderen Fällen kann jeweils nur das gesamte Guthaben auf einmal bezogen werden. Möchten Sie später Vorsorgegelder gestaffelt beziehen können, müssen Sie deshalb mehrere 3a-Konti aufbauen.

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Die Identität des Vorsorgenehmers wird festgehalten über seinen Namen, sein Geburtsdatum und seine Telefonnummer. Diese Angaben können vom Kunden nicht selbstständig in der App angepasst werden.

Wie jede Vorsorgeeinrichtung der 2. und 3. Säule untersteht auch die finpension 3a Vorsorgestiftung nicht dem Geldwäschereigesetz. Deshalb ist keine Ausweisprüfung durch Einsicht in das originale Ausweisdokument erforderlich.

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Ja, das ist möglich. Sie können 3a-Konti oder -Depots aufheben lassen und zu einem anderen Anbieter transferieren.

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Wenn Sie bereits ein 3a-Konto haben, können Sie das Guthaben nur «en bloc» übertragen. Sie können also nicht einen x-beliebigen Betrag überweisen, sondern müssen immer das gesamte Guthaben eines 3a-Kontos transferieren.

Wenn Sie mehrere 3a-Konti haben, können Sie jedes Guthaben separat für sich bewegen und von einem zum anderen Anbieter transferieren.

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Ja, die 3a-Guthaben bei der finpension 3a Vorsorgestiftung können jederzeit wieder abgezogen werden.

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Wir schreiben weder vor, dass Sie einzahlen müssen noch wie viel. Sie können sowohl den Betrag als auch den Zeitpunkt von Einzahlungen immer selber bestimmen.

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Unterschieden wird zwischen Personen, die einer Pensionskasse (2. Säule) angeschlossen sind und solchen, die keiner Pensionskasse angeschlossen sind. Für Personen mit Pensionskasse ist die maximale Einzahlung für ein Jahr auf 6‘883 Franken beschränkt (2021). Ohne Pensionskasse darf man jährlich bis zu 34‘416 Franken in die Säule 3a einzahlen, jedoch Maximal 20 % des Nettoerwerbseinkommens (Bruttoeinkommen abzüglich AHV-, IV-, EO- und ALV-Beiträge).

Verpasste Einzahlungen können in späteren Jahren nicht nachgeholt werden.

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Ein wesentlicher Vorteil der Säule 3a ist die Steuerersparnis. Einzahlungen können in der Steuererklärung unter „Abzüge“ aufgeführt werden, was zu einer Reduktion des steuerbaren Einkommens führt.

Wenn Sie nur wenig Einkommen haben und dementsprechend auch verhältnismässig wenig Steuern bezahlen, ist es weniger interessant in die Säule 3a einzuzahlen. Interessanter ist eine Einzahlung in den Jahren, wenn man voll verdient. Dann kommt der Steuerabzug besser zur Geltung und man spart am meisten Steuern.

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Ja, Sie können auch einen Dauerauftrag erfassen und so regelmässig einzahlen. Wir verrechnen keine Gebühren für Einzahlungen. Wir schreiben die Einzahlungen kostenfrei dem jeweiligen Portfolio gut und investieren den Betrag Anfang Monat in die gewählte Strategie.

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Die freien Mittel auf einem 3a-Portolio werden jeweils am ersten Bankarbeitstag im Monat in die gewählte Strategie investiert.

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Unabhängig der Höhe der Einzahlung verrechnen wir keine Gebühren für Einzahlungen oder für Überträge von bestehenden 3a-Guthaben.

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Die Einzahlung muss rechtzeitig vor Jahresende erfolgen, damit die Gutschrift noch im alten Jahr auf dem Konto der finpension 3a Vorsorgestiftung eintrifft.

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Bereits bei der Anmeldung können Sie eine Anlagestrategie wählen. Die Strategie können Sie anschliessend jederzeit kostenlos ändern, indem Sie eine andere Strategie auswählen, oder die Strategie individualisieren.

Weg zur Strategieänderung: Ganz unten auf dem Startscreen der App finden Sie den Strategie-Button. Wiederum zu unterst auf dem Strategie-Screen finden Sie den Button zur Strategieänderung.

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Am selben Tag, wenn das Geld auf dem Konto der finpension 3a Vorsorgestiftung eingeht, wird es dem jeweiligen Portfolio gutgeschrieben. Sofort nach der Gutschrift können Sie die Einzahlung in Ihrem Portfolio sehen.

Am Anfang des nächsten Monats wird das Geld in die Indexfonds investiert, die der gewählten Anlagestrategie zugrunde liegen. Passt Ihnen die gewählte Strategie nicht (mehr), können Sie diese jederzeit kostenlos anpassen.

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Immer am ersten Bankarbeitstag im Monat kaufen oder verkaufen wir die für die Umsetzung der von Ihnen gewählten Anlagestrategie erforderlichen Fondsanteile (Achtung: Die Abrechnung der Trades erfolgt in der Regel um zwei Tage verzögert). Doch bevor wir handeln, schauen wir, ob innerhalb des Kundenkreises der finpension 3a Vorsorgestiftung andere Kunden gegenteilige Aufträge vorliegen haben. Gehandelt wird schliesslich nur das, was unter dem Strich notwendig ist. Der Rest wird intern zum aktuell gültigen Preis verrechnet. Fondsanteile werden vom Kunden X, der verkaufen möchte, zum Kunden Y verschoben, der dieselben Fondsanteile kaufen möchte. Natürlich ist diese interne Verrechnung, die Netting genannt wird, vollständig automatisiert.

Durch diese interne Verrechnung können wir Käufe und Verkäufe oftmals zu besseren Kursen abrechnen, als dies andere Anbieter tun können. So können wir allfällige Spreadkosten zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis reduzieren.

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Durch Kursschwankungen können die effektiven Gewichtungen der Fondsanteile von den vorgegebenen Zielgewichtungen der Anlagestrategie abweichen. Weicht die Gewichtung eines Fonds von der Zielgewichtung um mehr als ein Prozentpunkt ab, wird Ihr gesamtes Portfolio neu ausgerichtet. Es werden Anlagen verkauft und gekauft, um die Zielgewichtungen der einzelnen Indexfonds wiederherzustellen.

Dieser Prozess wird Rebalancing genannt. Er wird monatlich am ersten Bankarbeitstag des Monats durchgeführt, immer vor dem Handeln. Es fallen dabei keine Transaktionskosten an.

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In der Applikation können Sie eine Anfrage erstellen, dass Sie das Portfolio beziehen möchten. Sie erhalten anschliessend eine E-Mail mit dem Formular, das Sie für den Bezug ausfüllen und unterzeichnet retournieren müssen. Sobald das Formular vollständig ausgefüllt und unterzeichnet eingegangen ist, wird Ihre Anlagestrategie von uns auf «in Liquidation» gestellt. Anfang des nächsten Monats werden dann die Fondsanteile verkauft und der Erlös wird Ihrem Konto gutgeschrieben. Danach erfolgt die Auszahlung.

Möchten Sie das Anlagerisiko sofort reduzieren, können Sie dies natürlich kostenlos tun. Wir empfehlen Ihnen eine Strategie mit niedrigem Aktienanteil zu wählen. Die Änderung der Strategie wird am ersten Bankarbeitstag des nächsten Monats vollzogen.

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Die Einzahlung muss in der Steuererklärung unter «Abzüge» erfasst werden. Zusätzlich muss der Steuererklärung die Einzahlungsbescheinigung der Vorsorgestiftung beigelegt werden. Die Einzahlungsbescheinigung ist in der App unter Dokumente ab Anfang Jahr abrufbar.

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Im Gegensatz zur Einzahlung muss das 3a-Vermögen in der Steuererklärung nicht deklariert werden. Das Vermögen ist steuerfrei. Auch die Einkünfte aus dem Vorsorgevermögen (Dividenden und Zinsen) müssen nicht aufgeführt werden. Auch sie sind steuerfrei.

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Nein, Dividenden und Zinsen, die Sie auf Vorsorgevermögen erwirtschaften, müssen Sie nicht als Einkommen versteuern. Das Vermögen muss ebenfalls nicht in der Steuererklärung aufgeführt werden. Bis zum Bezug sind Vorsorgegelder steuerbefreit.

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Ja, grundsätzlich werden auf ausländischen Dividenden- und Zinserträgen Quellensteuern abgezogen. Da jedoch die eingesetzten Indexfonds nur durch Vorsorgeeinrichtungen gezeichnet werden können, können die Fonds einen grossen Teil der Quellensteuern zurückfordern.

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Ja, beim Bezug von Vorsorgegeldern fällt eine Steuer an. Es handelt sich jedoch um eine reduzierte Steuer. Das heisst, der Steuertarif ist tiefer als bei der Einkommenssteuer. Mit einem gestaffelten Bezug kann die Steuer beim Bezug weiter reduziert werden.

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Grundsätzlich kann Guthaben in der Säule 3a frühestens fünf Jahr vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter bezogen werden.

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Eine vorzeitige Auszahlung von 3a-Guthaben ist in folgenden Fällen möglich:

  • Zur Finanzierung von Wohneigentum (Wohneigentumsförderung).
  • Für die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit.
  • Wenn man auswandert und die Schweiz endgültig verlässt.
  • Beim Bezug einer vollen Invalidenrente und das Invaliditätsrisiko nicht versichert ist.
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3a-Guthaben müssen spätestens dann bezogen werden, wenn Sie Ihr ordentliches AHV-Rentenalter erreichen. Wenn Sie nachweisen können, dass Sie weiterhin erwerbstätig sind, können Sie jedoch Ihre Säule 3a um bis zu fünf Jahre darüber hinaus weiterführen. Während dieser Zeit können Sie weiterhin einzahlen. Ab Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters können Sie 3a-Konti jederzeit auflösen und das Guthaben beziehen.

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Eine Auszahlung kann nicht elektronisch instruiert werden. Sie erfolgt immer auf dem Formularweg. Jeder Auszahlungsgrund erfordert unterschiedliche Dokumente, die der Vorsorgenehmer zusätzlich zum Auszahlungsformular einreichen muss. Was generell verlangt wird, ist eine ID-Kopie und die Unterschrift des eingetragenen (Ehe-)Partners. Die finpension 3a Vorsorgestiftung ist ohne Angabe von Gründen berechtigt, eine Beglaubigung der Unterschriften zu verlangen.

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Die finpension 3a Vorsorgestiftung macht keine Eigengeschäfte. Wertschriftenkäufe und -verkäufe erfolgen ausschliesslich im Auftrag und auf Rechnung der Vorsorgenehmerinnen und Vorsorgenehmer.

Das Geschäftsrisiko liegt bei der finpension AG. Beispiel Personal: Dieses ist nicht bei der finpension 3a Vorsorgestiftung angestellt, sondern bei der finpension AG. Würde die finpension AG Konkurs gehen, wären davon die Vorsorgevermögen, die bei der finpension 3a Vorsorgestiftung liegen, nicht betroffen. Der Stiftungsrat der finpension 3a Vorsorgestiftung hätte dann die Aufgabe, die Geschäftsführung an eine andere Gesellschaft zu übertragen.

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Kontoguthaben sind bis 100‘000 Franken pro Vorsorgenehmer privilegiert. Sie fallen im Bankenkonkurs in die zweite statt in die dritte Konkursklasse. Und Wertschriftenguthaben sind gegenüber Kontoguthaben sogar noch besser gestellt. Wertschriften werden nämlich nicht auf der Bankbilanz geführt. Sie gelten als Sondervermögen und fallen im Gegensatz zu Kontoguthaben nicht in die Konkursmasse der Bank. So ist ihr Vorsorge bei finpension 3a Vorsorgestiftung maximal sicher.

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Im Gegensatz zu E-Bankings können über die finpension-App keine Überweisungen instruiert werden. Für Auszahlungen und Überweisungen müssen die entsprechenden Formulare unterzeichnet und im Original eingereicht werden.

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