Umverteilung

In der beruf­li­chen Vor­sor­ge wird das Obli­ga­to­ri­um vom Über­ob­li­ga­to­ri­um unter­schie­den. Im Obli­ga­to­ri­um sind die Spar­bei­trä­ge und auch die Lei­stun­gen im Mini­mum vor­ge­ge­ben. Da die Ren­di­ten an den Kapi­tal­märk­ten zurück­ge­gan­gen sind und die Lebens­er­war­tung bei gleich­blei­ben­dem Ren­ten­al­ter gestie­gen ist (vgl. Dar­stell­lung), rei­chen die Alters­gut­ha­ben nicht mehr, um die Ren­ten zu finan­zie­ren. Es resul­tie­ren Umwand­lungs­ver­lu­ste.

Gesunkene Zinsen und Restlebenserwartung
Gesun­ke­ne Ren­di­ten und gestie­ge­ne Rest­le­bens­er­war­tung

Die­se Umwand­lungs­ver­lu­ste wer­den durch eine Umver­tei­lung von den aktiv Ver­si­cher­ten zu den Rent­nern finan­ziert, indem:

Gemäss Zah­len von PPC­me­trics wur­den so in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren (2009–2018) über 90 Mil­li­ar­den von den Erwerbs­tä­ti­gen zu den Pen­sio­nier­ten umver­teilt.

This entry was posted in . Bookmark the permalink.