Innovative Kadervorsorge: Die Vorteile eines 1e-Plans

In übli­chen Kader­vor­sor­ge­plä­nen wird das ange­spar­te Geld von der Pen­si­ons­kas­se gemein­sam für alle ange­legt. Alle fah­ren den­sel­ben Zug. 1e-Kader­plä­ne unter­schei­den sich in die­sem Punkt von übli­chen Kader­vor­sor­ge­plä­nen. Bei 1e-Plä­nen wählt der Ver­si­cher­te die Anla­ge­stra­te­gie für sein Vor­sor­ge­ver­mö­gen selbst aus. Er kann die Anla­ge­stra­te­gie wäh­len, die am besten zu sei­ner Lebens­si­tua­ti­on passt. Bis zu zehn unter­schied­li­che Anla­ge­stra­te­gien kann die Vor­sor­ge­kom­mis­si­on den Ver­si­cher­ten zur Wahl anbie­ten. Eine davon muss von Geset­zes wegen risi­ko­arm sein.

Vielfältige Vorteile von 1e-Plänen

Schutz vor Umverteilung

Ein gros­ser Vor­teil von 1e-Plä­nen ist der Schutz vor Umver­tei­lung. Die Ver­si­cher­ten erhal­ten die vol­le Ren­di­te gut­ge­schrie­ben. Es wird nichts abge­zweigt, um über­höh­te Ren­ten­ver­spre­chen aus dem BVG-Obli­ga­to­ri­um zu finan­zie­ren. Mit einem 1e-Plan kann sich ein Unter­neh­men bei Nach­wuchs­kräf­ten als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber posi­tio­nie­ren. Er gibt der Rekru­tie­rungs­ab­tei­lung ein Ver­kaufs­ar­gu­ment in die Hand, mit wel­chem sich auch Ihr Unter­neh­men auf dem Arbeits­markt von ande­ren abhe­ben kann.

Sanierungsrisiken fallen weg

Die Vor­sor­ge­ein­rich­tung muss kei­ne Min­destaus­tritts­lei­stung garan­tie­ren. Die Ver­si­cher­ten von 1e-Plä­nen müs­sen all­fäl­li­ge Ver­lu­ste selbst tra­gen. Dem­nach ist es nicht mög­lich, dass die Sam­mel­stif­tung in eine Unter­deckung gerät. Sanie­rungs­ri­si­ken für die ange­schlos­se­nen Unter­neh­men und ihre Ver­si­cher­ten ent­fal­len für die im 1e-Plan ver­si­cher­ten Löh­ne gänz­lich. Die Bilanz kann durch die Ein­füh­rung eines 1e-Vor­sor­ge­plans von Vor­sor­ge­ver­pflich­tun­gen ent­la­stet wer­den, was die Eigen­ka­pi­tal­quo­te erhöht und in einem bes­se­ren Rating resul­tiert (dies unter der Rech­nungs­le­gung IFRS oder US-GAAP).

Einkaufspotential kann erhöht werden

1e-Plä­ne begin­nen bei einem Lohn von 127’980 Fran­ken. Die Lohn­ober­gren­ze liegt bei 853’200 Fran­ken. Somit kön­nen Lohn­be­stand­tei­le von maxi­mal 725’220 Fran­ken ver­si­chert wer­den. Abhän­gig davon, was für eine Vor­sor­ge­lö­sung Sie bis­her hat­ten, kön­nen Sie mit einem 1e-Plan das Ein­kaufs­po­ten­ti­al deut­lich erhö­hen. Frei­wil­li­ge Ein­käu­fe sind bei den Ver­si­cher­ten sehr beliebt, um Steu­ern zu spa­ren. Da eine Umver­tei­lung von Vor­sor­ge­gel­dern von den Akti­ven zu den Rent­ner aus­ge­schlos­sen ist, sind Ein­käu­fe in 1e-Plä­ne deut­lich attrak­ti­ver als in her­kömm­li­chen PK-Lösun­gen. Wenn der 1e-Plan Rück­ge­währ auf dem Kapi­tal bie­tet, ist der frei­wil­li­ge Ein­kauf auch im Todes­fall geschützt und wird an die Begün­sti­gen zusätz­lich zu all­fäl­li­gen Ren­ten oder ver­si­cher­ten Todes­fall­ka­pi­ta­li­en aus­be­zahlt.

Tiefere Risikokosten dank risikoarmem Kollektiv

Die Wahr­schein­lich­keit, dass Ver­si­cher­te in 1e-Plä­nen vor der Pen­sio­nie­rung Lei­stun­gen für die Risi­ken Tod oder Inva­li­di­tät bezie­hen, ist signi­fi­kant tie­fer als im BVG-Obli­ga­to­ri­um. Die Risi­ko­prä­mi­en sind daher oft deut­lich gün­sti­ger als bei nor­ma­len Pen­si­ons­kas­sen. PS: Auch bei 1e-Plä­nen muss das Ver­si­che­rungs­prin­zip ein­ge­hal­ten wer­den. Min­de­stens 6 Pro­zent der gesam­ten Bei­trä­ge müs­sen für die Ver­si­che­rung der Risi­ken Tod und Inva­li­di­tät ein­ge­setzt wer­den.

Sehen Sie in einem wei­te­ren Bei­trag, wie 1e-Plä­ne aus­ge­stal­tet wer­den kön­nen.

ver­fasst am 04.02.2020


Aktu­ell bie­tet fin­pen­si­on Lösun­gen für das Frei­zü­gig­keits­spa­ren mit Wert­schrif­ten und die indi­vi­du­el­le Kader­vor­sor­ge 1e an. Eine 3a-Wert­schrif­ten­app ist in Ent­wick­lung.