Goldene Regel

Wenn Sie durch­ge­hend bis zu Ihrer Pen­sio­nie­rung arbei­ten, dann erge­ben die gesetz­li­chen Alters­gut­schrif­ten der beruf­li­chen Vor­sor­ge ein Alters­gut­ha­ben, das umge­wan­delt einer Ren­te von 34 % Ihres letz­ten koor­di­nier­ten Lohns ent­spricht (bei einem Umwand­lungs­satz von 6.8 %).

Die­se Ver­hält­nis zwi­schen Ren­te und Lohn wird jedoch nur erreicht, wenn die gol­de­ne Regel ange­wen­det wird. Die­se besagt, dass der Zins­satz auf dem Alters­gut­ha­ben gleich hoch sein muss wie die durch­schnitt­li­chen Lohn­zu­wäch­se. Mit der gol­di­gen Regel bleibt das Ver­hält­nis zwi­schen Ihrem koor­di­nier­ten Lohn und der pro­ji­zier­ter Alters­ren­te zum Zei­punkt der ordent­li­chen Pen­sio­nie­rung immer gleich hoch, unab­hän­gig davon, ob die Sät­ze bei 1 oder 2 Pro­zent lie­gen.

Der gol­de­ne Regel ist mass­ge­bend für die Berech­nung der Ange­mes­sen­heit von Vor­sor­ge­plä­nen. Der Zins­satz, der zur Auf­zin­sung ange­wen­det wer­den darf, wird duch die gol­de­ne Regel begrenzt. Er darf nur so hoch ange­setzt wer­den, wie die durch­schnitt­li­chen Lohn­zu­wäch­se betra­gen. Steu­er­lich akzep­tiert ist ein Zins­satz von 1.5 bis 2 Pro­zent.

This entry was posted in . Bookmark the permalink.