Deckungsgrad

Stellt man die Ver­pflich­tun­gen einer Pen­si­ons­kas­se ins Ver­hält­nis zu ihrem Ver­mö­gen, erhält man den Deckungs­grad. Liegt der Deckungs­grad über 100 Pro­zent, hat die Vor­sor­ge­ein­rich­tung mehr Ver­mö­gen als Ver­pflich­tun­gen (Über­deckung). Liegt der Deckungs­grad unter 100 Pro­zent, über­wie­gen die Ver­pflich­tun­gen das PK-Kapi­tal (Unter­deckung).

Der Deckungs­grad ist u.a. abhän­gig vom ange­wen­de­ten tech­ni­schen Zins­satz. Mit dem tech­ni­schen Zins­satz wer­den die Alters­gut­ha­ben auf­ge­zinst. Wird der tech­ni­sche Zins­satz hoch ange­setzt, ist auch der Deckungs­grad höher. Bei der Beur­tei­lung der Soli­di­tät einer Pen­si­ons­ein­rich­tung sind somit immer bei­de Kom­po­nen­ten, Deckungs­grad und tech­ni­scher Zins­satz, zu berück­sich­ti­gen.

Als Faust­re­gel gilt, dass der Deckungs­grad um bis zu 5 Pro­zent­punk­te tie­fer zu ste­hen kommt, wenn der tech­ni­sche Zins­satz um 0.5 Pro­zent­punk­te redu­ziert wird.

This entry was posted in . Bookmark the permalink.